20. Juli 2020
Menschen & Persönlichkeiten
Leidenschaft Wildtierfotografie
Toni Wilhelm lebt seit vielen Jahren am Arlberg und ist leidenschaftlicher Wildtierfotograf.
Mehr als nur ein Hobby

Wenn Toni nicht gerade als Chef der Pistenrettung Lech, im Winter, oder als Wegewart beim Bauhof Lech, im Sommer, tätig ist, findet man ihn am ehesten mit seinem E-Bike und seiner Kamera irgendwo in der Natur. Wir haben ihn getroffen und gefragt, was ihn an der Wildtierfotografie so fasziniert.

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“Ich weiß, wo die Tiere sind!”
Toni Wilhelm
Wildtierfotograf
1. Wie bist du zur Wildtierfotografie gekommen?

Mein Vater war Jäger und ich war auch viele Jahre als Jäger tätig. Das Wild zu beobachten und in der Natur zu sein, ist meine große Leidenschaft. Letztes Jahr habe ich mich dann entschieden, komplett mit dem Jagen aufzuhören und mich voll und ganz auf das Beobachten und Fotografieren der lebendigen Wildtiere zu konzentrieren.

2. Welches Wildtier hast du am Liebsten vor der Linse?

Den Hirsch. Er gehört einfach zu einer sehr speziellen Wildart, die sehr scheu ist und deshalb nicht so leicht gefunden und gesehen wird. Es ist nicht so einfach das Tier zu  fotografieren oder zu filmen.

3. Um welche Uhrzeit gehst du fotografieren?

Das geben mir die Tiere vor. Meistens ist das am frühen Morgen und am Abend. Im Winter auch tagsüber, wenn die Sonne scheint und die Tiere Wärme suchen.

4. Wie verhält man sich dabei?

Ich bin am liebsten allein unterwegs, verhalte mich ruhig und trage jagdliche Kleidung. Oft muss man zu Fuß einige Meter zurücklegen, bevor man das Wild findet.

5. Was hast du für ein Equipment dabei?

In meinem Rucksack versteckt sich eine Kamera, ein Fernglas, Stativ, Objektiv, eine Jause, ein Balisto, Trinkflasche und eine Jacke.

6. Wo fotografierst du am liebsten die Wildtiere? Hast du ein Lieblingsplätzchen in Lech Zürs?

Am liebsten fahre ich mit meinem E-Bike ins Zugertal, und gehe dann zu Fuß weiter Richtung Steinernes Meer. Da gibt es sehr viel Wild zu beobachten.