Wo sich die Berge im Wasser spiegeln
Hoch über Lech, auf dem Dach der Zugerbergbahn direkt bei der Balmalp, ist ein Ort entstanden, der den Blick auf die Bergwelt neu erfahrbar macht: der „Lech Mountain Mirror" – eine künstlerische Intervention des international renommierten Architekturbüros Snøhetta.
Ein weites Wasserbecken fängt die umliegenden Gipfel ein und lässt sie sich auf seiner Oberfläche spiegeln – Himmel, Fels und Wolken verschmelzen zu einem Bild, das sich mit jedem Windhauch und jedem Lichteinfall verändert. Über Trittsteine, die kaum sichtbar knapp unter der Wasseroberfläche liegen, gelangt man mitten hinein in dieses Spiel aus Spiegelung und Wirklichkeit – bis zu einem Aussichtspunkt, der zum Innehalten einlädt.
Ein Ort zum Verweilen
Rund um den Mountain Mirror lädt eine Grünfläche mit Sitzgelegenheiten und Liegeflächen aus Lärchenholz und Natursteinfindlingen zum Ausruhen ein. Der Eintritt in das Areal ist barriere- und kostenfrei. Ob kurzer Fotostopp oder ausgedehnte Rast in der Bergsonne – hier lässt sich die Weite der Arlberger Bergwelt auf ganz neue Weise auf sich wirken lassen.
Ganz entspannt hinauf: den Lech Mountain Mirror mit der Zugerbergbahn erleben
Ein Bergerlebnis ganz ohne Wanderung: Mit der modernen Zugerbergbahn geht es vom Ortsteil Zug in wenigen Minuten hinauf auf 2.100 m. Die geräumigen 10er-Kabinen mit Panoramafenstern sind für jeden geeignet – ob mit Kinderwagen, Rollstuhl oder einfach zum entspannten Genießen.
Kurz gesagt: Bahn rauf, ankommen, genießen – so unkompliziert kann ein Bergerlebnis sein.
In bester Nachbarschaft: die Balmalp
Nur wenige Schritte trennen den Lech Mountain Mirror von der Sonnenterrasse der Balmalp, von der aus die Installation bestens sichtbar ist. Wer den Ausblick genießt, kann den Aufenthalt ideal mit einer Einkehr verbinden – die Küche reicht von alpinen Klassikern bis zu mediterranen Gerichten.
Highlight: Balm Sundowner am 22. August
Beim „Balm Sundowner" fährt die Zugerbergbahn bis 21:30 Uhr – rechtzeitig, um mitzuerleben, wie sich der Sonnenuntergang im Wasser des Mountain Mirror spiegelt.
Jetzt Tickets sichern!
Snøhetta – die kreativen Köpfe hinter der Installation
Konzipiert und umgesetzt wurde der Lech Mountain Mirror von Snøhetta– federführend begleitet von Patrick Lüth, Partner und Geschäftsführer des Innsbrucker Studios, der das Projekt seit den ersten Gesprächen mit großer Sorgfalt entwickelt hat.
Ihm ging es dabei nie um die äußere Form der Installation, sondern um einen inneren Zustand: jenen Moment des Innehaltens, in dem man der Landschaft wirklich begegnet. Nicht Action, sondern Andacht – ein bewusstes Verweilen im Angesicht der Berge. Die spiegelnde Wasserfläche wird so zur stillen Bühne für dieses Erlebnis: Mit jedem Windhauch, jedem Lichtwechsel entsteht ein neues Bild, kein Besuch gleicht dem anderen.
So schreibt sich der Lech Mountain Mirror in die künstlerische Erzählung Lechs ein – im Geiste von „Horizon Fields“ und dem „Sky Space Lech“ – und erweitert diese künstlerische Linie um ein stilles, eindrucksvolles Werk.