Logo des Skiclubs Arlberg

Der Skiclub Arlberg

Der Ski-Club Arlberg zählt zu den ältesten und berühmtesten Skiclubs der Alpen. Am 3. Jänner 1901 gegründet, ist er mit derzeit 8.804 Mitgliedern aus 57 Nationen auch der mitgliederstärkste Skiclub in Europa. Weltmeister und Olympiasieger sind aus diesem traditionsreichen Verein hervorgegangen. Und nicht zuletzt hat der Ski-Club Arlberg im Lauf seiner langjährigen Geschichte zahlreiche Impulse und Meilensteine für den alpinen Skisport sowie für den Tourismus am Arlberg gesetzt.

Prominente Mitglieder

Die Karriere von Hannes Schneider, der in den 1920-er und 1930-er Jahren zu den ganz Großen des Skisports zählte, begann im Alter von 13 Jahren als er seine ersten Skier geschenkt bekommen hat. Er entwickelte eine neue Abfahrtstechnik, arbeitete mit 17 Jahren als erster permanenter Skilehrer der Region und gründete im Dezember 1921 die erste Skischule in St. Anton am Arlberg. Später machte er sich zudem einen Namen als Buchautor und Schauspieler. Neben Hannes Schneider prägten weitere Persönlichkeiten die Geschichte
des Ski-Club Arlberg:

Trude Jochum-Beiser gewann bei den Olympischen Spielen 1948 in St. Moritz die Goldmedaille in der Kombination und die Silbermedaille in der Abfahrt und war damit die erste weibliche Skirennläuferin, die zwei Medaillen bei Olympischen Spielen gewann. Bei den Olympischen Spielen 1952 in Oslo gewann sie die Goldmedaille in der Abfahrt. Bei Weltmeisterschaften gewann sie zusätzlich 1950 Gold in der Abfahrt.

Othmar Schneider war einer der Stars der Olympischen Winterspiele 1952 in Oslo. Als Läufer des Ski-Club Arlberg schaffte Othmar Schneider etwas Einzigartiges, nicht nur in der Geschichte des Ski-Club Arlberg sondern auch in der Geschichte Österreichs. Durch seinen Sieg im Slalom feierte Österreich die erste alpine Goldmedaille bei einer Olympiade. In der Abfahrt schaffte es der Lecher Star auf den 2. Platz. Die Popularität seiner Erfolge führten Ende 1952 zur Wahl zum österreichischen Sportler des Jahres

Der Lecher Egon Zimmermann gewann bei den Olympischen Winterspielen im Jahr 1964 in Innsbruck olympisches Gold in der Abfahrt.

Karl Schranz, der St. Antoner gewann zwischen 1957 und 1972 acht Weltcup Abfahrten, holte sich fünf Kombinationstitel und fuhr beim Riesentorlauf drei Mal aufs Treppchen. Außerdem wurde er drei Mal Weltmeister in den Disziplinen Abfahrt, Kombination und Riesenslalom und fuhr zweimal im Gesamt-Weltcup der Konkurrenz davon. Einmalig in der Weltcupgeschichte holten Karl Schranz und Gertrud Gabl für den Ski-Club Arlberg jeweils die Weltcupgesamtwertung in der Wintersaison 1968/1969.

Patrick Ortlieb wurde im Jahr 1992 Olympiasieger und 1996 Weltmeister in der Abfahrt. Er ist einer von nur fünf Skirennläufern, die in der Abfahrt Olympia-Gold und den WM-Titel gewonnen haben. Darüber hinaus gewann er vier Weltcuprennen.

Bei der Ski-WM 2001 in St. Anton am Arlberg gewann ein Einheimischer und Mitglied des Ski-Club Arlberg mit der zu diesem Zeitpunkt neuen Carving-Technik seinen ersten Weltmeistertitel im Slalom: Mario Matt aus Flirsch am Arlberg, auch „Super-Mario“ oder „der Adler vom Arlberg“ genannt. Sechs Jahre später fuhr er bei den Weltmeisterschaften in Aare der Konkurrenz davon und holte für den Ski- Club Arlberg eine Goldmedaille im Slalom und im Teambewerb. Bei der WM 2013 in Schladming gewann er mit der Bronze Medaille im Slalom seine fünfte WM-Medaille. Bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi gewann er die Goldmedaille im Slalom.

Prominente Mitglieder

Die Karriere von Hannes Schneider, der in den 1920-er und 1930-er Jahren zu den ganz Großen des Skisports zählte, begann im Alter von 13 Jahren als er seine ersten Skier geschenkt bekommen hat. Er entwickelte eine neue Abfahrtstechnik, arbeitete mit 17 Jahren als erster permanenter Skilehrer der Region und gründete im Dezember 1921 die erste Skischule in St. Anton am Arlberg. Später machte er sich zudem einen Namen als Buchautor und Schauspieler. Neben Hannes Schneider prägten weitere Persönlichkeiten die Geschichte
des Ski-Club Arlberg:

Trude Jochum-Beiser gewann bei den Olympischen Spielen 1948 in St. Moritz die Goldmedaille in der Kombination und die Silbermedaille in der Abfahrt und war damit die erste weibliche Skirennläuferin, die zwei Medaillen bei Olympischen Spielen gewann. Bei den Olympischen Spielen 1952 in Oslo gewann sie die Goldmedaille in der Abfahrt. Bei Weltmeisterschaften gewann sie zusätzlich 1950 Gold in der Abfahrt.

Othmar Schneider war einer der Stars der Olympischen Winterspiele 1952 in Oslo. Als Läufer des Ski-Club Arlberg schaffte Othmar Schneider etwas Einzigartiges, nicht nur in der Geschichte des Ski-Club Arlberg sondern auch in der Geschichte Österreichs. Durch seinen Sieg im Slalom feierte Österreich die erste alpine Goldmedaille bei einer Olympiade. In der Abfahrt schaffte es der Lecher Star auf den 2. Platz. Die Popularität seiner Erfolge führten Ende 1952 zur Wahl zum österreichischen Sportler des Jahres

Der Lecher Egon Zimmermann gewann bei den Olympischen Winterspielen im Jahr 1964 in Innsbruck olympisches Gold in der Abfahrt.

Karl Schranz, der St. Antoner gewann zwischen 1957 und 1972 acht Weltcup Abfahrten, holte sich fünf Kombinationstitel und fuhr beim Riesentorlauf drei Mal aufs Treppchen. Außerdem wurde er drei Mal Weltmeister in den Disziplinen Abfahrt, Kombination und Riesenslalom und fuhr zweimal im Gesamt-Weltcup der Konkurrenz davon. Einmalig in der Weltcupgeschichte holten Karl Schranz und Gertrud Gabl für den Ski-Club Arlberg jeweils die Weltcupgesamtwertung in der Wintersaison 1968/1969.

Patrick Ortlieb wurde im Jahr 1992 Olympiasieger und 1996 Weltmeister in der Abfahrt. Er ist einer von nur fünf Skirennläufern, die in der Abfahrt Olympia-Gold und den WM-Titel gewonnen haben. Darüber hinaus gewann er vier Weltcuprennen.

Bei der Ski-WM 2001 in St. Anton am Arlberg gewann ein Einheimischer und Mitglied des Ski-Club Arlberg mit der zu diesem Zeitpunkt neuen Carving-Technik seinen ersten Weltmeistertitel im Slalom: Mario Matt aus Flirsch am Arlberg, auch „Super-Mario“ oder „der Adler vom Arlberg“ genannt. Sechs Jahre später fuhr er bei den Weltmeisterschaften in Aare der Konkurrenz davon und holte für den Ski- Club Arlberg eine Goldmedaille im Slalom und im Teambewerb. Bei der WM 2013 in Schladming gewann er mit der Bronze Medaille im Slalom seine fünfte WM-Medaille. Bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi gewann er die Goldmedaille im Slalom.

Freeride Weltmeisterin Lorraine Huber (c) Lech Zürs Tourismus

Freeride Weltmeisterin Lorraine Huber

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Statistiken

Nachwuchsarbeit und Nachwuchsförderung

Die Nachwuchsarbeit des SCA ist eins der Aushängeschilder unserer Region. Die zukünftigen Rennläufer werden von einem hochklassigen Trainerstab trainiert, der seinesgleichen sucht. Ich bin stolz darauf, einen kleinen Teil dazu beitragen zu dürfen.

Olympiasieger Patrick Ortlieb über Der Weiße Ring - das Rennen (c) Lech Zürs Tourismus
Patrick Ortlieb Olympiasieger, Weltmeister

Jugendförderung im Ski Club Arlberg

Mit seiner über 100-jährigen Tradition legt der SCA besonderes Augenmerk auf die Nachwuchsförderung. Im gesamten Arlberg-Gebiet werden mehr als 150 Kinder von erfolgreichen und bestens ausgebildeten Trainern betreut und trainiert.

Bereits im Sommer werden unsere Kinder- und Jugendliche mit Koordinationsübungen, Mountainbiking und vielen anderen sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten auf die Wintersaison vorbereitet. Bevor die Skisaison am Arlberg eröffnet wird, geht es zu den Gletschertrainings.

Der Ski-Club Arlberg beschäftigt sich natürlich nicht nur mit Rennlauf. Das freie Skifahren, der Umgang mit Verschüttetensuchgeräten, Pulver- oder Firnabfahrten und noch viele andere interessante Variationen werden von den Trainern vermittelt.

Das Ziel ist klar fixiert: Die Jugend des Arlbergs soll eine umfassende und fundierte Ausbildung im Schneesport erhalten, denn der Skilauf ist eine der wichtigsten Komponenten des Arlbergs, die vor allem auch die jungen Einheimischen bestens beherrschen sollten.

Der Ski-Club Arlberg bietet unter dem Namen „Newschool“ nun bereits seit mehr als 10 Jahren ein professionelles Ski-Freestyle-Training für ca. 30 Kinder und Jugendliche an. Mit diesem neuen und innovativen Trainingsangebot zählt der Ski-Club Arlberg heute noch zu den Vorreitern unter den Österreichischen Sportvereinen.

Ähnlich wie in den 1960er Jahren als der Großteil der Alpin-Nationalmannschaft vom Ski-Club Arlberg entwickelte sich das Newschoolteam zu einer Elitemannschaft und hat heute 3 Athleten im ÖSV Kader vertreten.

Der dritte Bereich der Jugendförderung ist die Sparte Freeride. Was früher allgemein als Geländefahren bekannt war, hat sich in den letzten Jahren als Sport Freeride entwickelt.

Der Ski-Club Arlberg bietet das Freeridetraining seit der Wintersaison 2016/2017 mit Freerideprofi Stefan Häusl für Jugendlich von 13 bis 18 Jahren an.

Die Freeride world tour ist der Weltcup des Freeridens und tourt über die ganze Welt. Der Nachwuchs des Ski-Club Arlberg startet in der Wintersaison 2017/2018 erstmals in der der Freeride junior tour.

Die erlernte Basics aus dem Alpin bzw. Freestyletraining werden hier weiter geführt und im freien Gelände angewandt. Sprünge über Felsen, Linien, Tricks, Lawinen Sicherheitstraining und schnelles Skifahren wird hier perfektioniert und dann bei Wettkämpfen gezeigt.

Freeride – die neue kreative Art Gelände zu fahren!
Ride on!

Die Gründung des Vereins

„Durch die Natur entzückt, durch den Sport begeistert, durchdrungen von der Notwendigkeit, am Arlberg einen bescheidenen Sammelplatz für die Freunde dieses edlen Vergnügens zu schaffen, fühlen sich die am ex tempore beteiligten Ausflügler bewogen, den Ski-Club Arlberg zu gründen. St. Christoph, 3. Jänner 1901“.

Am 3. Januar 1901 machten sich sechs Freunde durch den frischen Pulverschnee auf den Weg von St. Anton nach St. Christoph – in Loden, auf einfachen Brettern mit schweren Stiefeln an den Füßen und den Einstock in der Hand.
Im Hotel Hospiz auf 1800 Metern legten sie eine Pause ein, an deren Ende eine Idee stand: die Gründung des Ski-Club Arlberg. Noch heute kann man im Gästebuch des Hospiz den Eintrag des Gründungsmitglieds und Gemeinderats Adolf Rybizka nachlesen: „Durch die Natur entzückt, durch den Sport begeistert, durchdrungen von der Notwendigkeit, am Arlberg einen bescheidenen Sammelplatz für die Freunde dieses edlen Vergnügens zu schaffen, fühlen sich die am ex tempore beteiligten Ausflügler bewogen, den Ski-Club Arlberg zu gründen. St. Christoph, 3. Jänner 1901“.Der Eintrag wurde von den Gründungsmitgliedern Carl und Adolf Schuler, Dr. Adolf Rybizka, Oswald Trojer, Josef Schneider, Ferdinand Beil, Dr. F. Gerstel und Liesl Trojer unterschrieben.

Bereits drei Jahre nach Gründung des Skiclubs, am 5. und 6. Januar 1904, führte der Club das 1. Allgemeine Skirennen durch. So etwas hatte es bis dahin in der Alpenwelt noch nicht gegeben. Die Strecke für diesen Fernlauf war genau ausgearbeitet und führte von der Ulmer Hütte über den Schindlerferner zum Arlensattel, dann auf den Galzig, von dort hinunter nach St. Christoph und schließlich weiter nach St. Anton. Heute ist es kaum mehr vorstellbar, welche Höchstleistung den Teilnehmern damals abverlangt wurde. Mit schwerstem Sportgerät ackerten sich die Wettkämpfer durch den tiefen Schnee – an Seilbahnen, Lifte und präparierte Pisten dachte zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch niemand.

 

Mehr als 100 Jahre später ist der Ski-Club Arlberg einer der größte Europas und wohl auch der traditionsreichste der Welt. Mit der Einbindung der Orte Lech, Zürs, Stuben, St. Christoph und St. Anton gehören ihm im Jahr 2013 bereits 7800 Mitglieder aus 56 Ländern an.

Das historische Clubzeichen

Seit der Gründung des Ski-Club Arlberg hat sich im Laufe der mehr als 100 Jahre vieles verändert, geblieben ist das Clubzeichen und Emblem der Kaderschmiede, und zwar so, wie es der Medizinstudent Fritz Gerstel vor 100 Jahren entworfen hat: Ein Kreis mit zwei gekreuzten Skiern und einem Skistock, der auf die Einstocktechnik hinweist.

Der Club hat nicht nur zahlreiche Top-Athleten hervorgebracht, sondern im Laufe seiner langjährigen Geschichte auch Meilensteine für den alpinen Skisport gesetzt. So war der SCA Mitbegründer des Tiroler sowie des Deutschen und Österreichischen Skiverbandes. Im Jahre 1928 veranstaltete der SCA das 1. Arlberg-Kandahar-Rennen, das heute noch, neben in St. Anton am Arlberg von weiteren Alpenorten als Weltcup-Rennen gefahren wird. Und nicht zuletzt hat der in Stuben geborene Hannes Schneider mit der „Erfindung“ der Arlberg-Technik und der Gründung der ersten Skischule neue Impulse gesetzt. Die Arlberg-Technik, auch als Stemmbogen bekannt, gilt als Vorläufer des Parallelschwungs.

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