Leonie Zegg

Leonie Zegg

Wo und wie bist du aufgewachsen?

Schon mein ganzes Leben lang wohne ich in Lech und will dies auch weiterhin. Zusammen mit meiner Mama und meinen Schwestern bin ich zu Hause als jüngste Tochter aufgewachsen und konnte somit alle Privilegien genießen.

Woher kommt deine Leidenschaft zum Sport & speziell zum Wintersport | Skirennsport?

Zuallererst kann ich sagen, meine Leidenschaft zum Sport im Allgemeinen kommt definitiv von meinem Wohnort. Da ich in Lech aufgewachsen bin, waren meine Freizeitbeschäftigungen nichts anderes wie im Schnee zu sein. Grundsätzlich war ich immer schon der Meinung, ein richtiger Rennfahrer wird im Freifahren gemacht. Dementsprechend habe ich durch die vielen Skitage, welche ich absolviert habe, die Liebe zum Wintersport verinnerlicht. Zuletzt erst, kam dann ein richtiger Wille zum Rennsport. Ich bin sehr dankbar, dass man mich nicht sofort in die Stangen gesteckt hat, sondern mich erstmal den Spaß am Skifahren entdecken ließ. Ebenso kann ich sagen, ohne meine Familie wäre ich wahrscheinlich nicht zum Skirennsport gekommen.

Wer ist dein Vorbild bzw. wer hat dich immer schon inspiriert?

Mein größtes Vorbild, seit ich Ski fahre ist bestimmt die Magdalena. Schon früh bin ich mit ihr verglichen worden und habe sie dementsprechend als großes Talent und Vorbild gesehen. Natürlich spielt meine Cousine, die Nina, eine wichtige Rolle in meinem Leben. Da sie ein Stückchen älter ist als ich, habe ich immer alles darauf ausgelegt, in ihre Fußstapfen zu treten. Sie hat mir ebenfalls ermöglicht, als junge Sportlerin tiptop ausgestattet zu sein. Ebenso war und bin ich ein riesiger Fan von Lindsey Vonn. Ihr Kampfgeist ist mir stets über den Fernseh – Bildschirm übergesprungen.

Wie bereitest du dich im Sommer über am liebsten auf den Winter vor?

Grundsätzlich liebe ich es, in der Natur zu sein. Nicht nur wandern ist eine meiner liebsten Tätigkeiten. Oft richte ich mir meine „Kraftkammer“ auf der Terrasse, um nicht ständig im Haus sein zu müssen.

Wo befindet sich deine Lieblingsabfahrt? Wo und in welchem Gebiet?

  • Am Arlberg fahre ich am liebsten meine persönliche „Speedstrecke“ vom Weibermahd Berg bis zum Schlegelkopf Tal
  • Ansonsten fahre ich sehr gerne in Seefeld, am Venet (Zams) oder in St.Lambrecht (Steiermark)

Was treibst du, wenn du gerade nicht skifährst?

Um einen guten Schulabschluss zu erreichen, muss ich die nächsten 2 Jahre noch viel dafür erledigen. Wenn ich aber nichts für die Schule oder den Sport mache, dann verbringe ich die Zeit am liebsten draußen. Oft gehe ich einfach gerne spazieren, um den Kopf freizubekommen. Da die Zeit mit den engsten Freunden eher begrenzt ist, versuche ich, freie Tage dafür zu verwenden. 

Wie ernährst du dich? Hast du einen strikten Ernährungsplan?

Grundsätzlich bin ich jemand, der sich sehr gesund ernährt. Ich schau einerseits auf eine ausgewogene Ernährung andererseits bin ich der Meinung, dass es nicht zu streng sein darf, denn sonst macht das Essen ja keinen Spaß. Dementsprechend kann man sagen, ich habe keinen strikten Ernährungsplan aber schaue ständig darauf, mich gesund zu ernähren.

Wie und wo holst du dir deine mentale Stärke?

Wie schon oben erwähnt, bin ich ein Mensch der unglaublich gerne in der Natur ist. Dort wird mir der Kopf frei und ich kann klar denken. Jedoch hole ich mir die meiste mentale Stärke, wenn ich bei meiner Familie bin. Ebenfalls gehe ich regelmäßig zum Mentaltraining. Ich bin der Meinung, ein Spitzensportler wird nicht nur durch die körperlichen Voraussetzungen zum Superstar.

Gibt es eine Person oder mehrere in deinem Leben, die stark dazu beigetragen haben, dass du im Skirennsport a) überhaupt damit gestartet hast und b) motiviert bist und bleibst?

  •  A) Komischerweise nicht. Ich habe gemerkt, das ganze macht mir sehr viel Spaß und ich will diesen Weg gehen. Natürlich hat mich meine Familie sehr inspiriert, vor allem meine Cousine. Ebenso liebe ich den Nervenkitzel bei Drucksituationen. Deshalb denke ich, der Skisport ist genau das richtige für mich.
  • B) ich muss sagen, eine große Motivation von außerhalb brauche ich nicht unbedingt. Ich bin selbst stets motiviert und möchte mein Können zeigen. Aber es gibt natürlich immer wieder kleine „Downs“ durch die man hindurch muss. Um so eine Phase zu überstehen, sorgt einerseits meine Mama, aber andererseits hole ich mir immer gerne Tipps von meinen besten Freunden. Insbesondere kann ich sagen, meine Freunde aus dem Skigymnasium, welche alle denselben Weg gehen wie ich, kennen sich mit solchen Phasen besonders gut aus und können mich da aus jedem Loch holen.

Was ist dein größter Traum?

Der Traum eines Skifahrers ist meistens der Olympiasieg. So ist auch mein größter Traum, dieses Ziel zu erreichen. Jedoch habe ich noch einen weiten Weg vor mir und möchte mich immer auf die kleinen Schritte fokussieren. Mein Traum ist es, eine lange, verletzungsfreie und erfolgreiche Karriere zu haben. In meinen Augen kann dies nur funktionieren, wenn man die kleinen Schritte nicht übersieht aber die großen auch schätzt. 

Was wünscht du dir für die Zukunft?

Ich wünsche mir eine, so gut es geht, verletzungsfreie Karriere und, dass ich eines Tages auf mich zurückschauen kann und sagen kann „Ich habs geschafft“.

Was sind deine Ziele für die kommende Saison 2022/2023?

Der Aufstieg in den ÖSV – Kader wäre für mich das Highlight der nächsten Saison. Ebenso möchte ich im Europacup Fuß fassen und eine Verletzungsfreie Saison haben.

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