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Die Rote Wand - 2704m

Der zweithöchste - aber der schönste Gipfel im Lechquellengebirge

Magische Rote Wand

Der Name des zweithöchsten Gipfels im Lechquellengebirge verrät schon einiges über das Aussehen dieses besonderen Bergs: Die Farbe Rot. Wer einmal am Fuße der Roten Wand steht, weiß sofort wieso: Es zieht sich ein mächtiges rotes Farbband durch das Bergmassiv, das durch roten Liaskalk entstanden ist. Diese Besonderheit macht die Rote Wand zu einem der beliebstesten und begehrtesten Gipfel von Vorarlberg, auch wenn die Besteigung als durchaus herausfordernd einzustufen ist. 

Das ist die Rote Wand

2.704
Meter Seehöhe über dem Meer
7
Stunden
Gehzeit
1867
Erstbesteigung

Aussicht zu der Roten Wand

Die Aussicht von der Roten Wand sucht seinesgleichen. Der Berg überragt seine Nachbarn deutlich und so hat man einen fantastischen 360 Grad Ausblick in die Lechtaler Alpen, ins Rätikon, oder Richtung Alpenhauptkamm. Zu erkennen sind u.a. die Zugspitze, die Wildspitze und sogar fast die gesamte Berninagruppe mit Piz Rosegg. Bei guter Fernsicht (z.B. im Herbst) lässt sich sogar der 135km entfernte Münster in Ulm ausmachen. 

Das Gipfelkreuz der Roten Wand

Auf dem 2.704m hohen Gipfel thront seit dem Sommer 2020 ein neues Gipfelkreuz. Um die Erneuerung und den Transport zu organisieren, wurde eigens ein Verein "Gipfelkreuz Rote Wand 2020" gegründet. Wir haben damals die Initiatoren zu dem Projekt interviewt. Mehr dazu hier: 

Wanderungen zur Roten Wand

Die Tour auf die Rote Wand ist Könnern und erfahrenen Bergsteigerinnen und Bergsteigern vorenthalten. Der Aufstieg ist lang und vor allem im letzten Abschnitt ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit absolute Voraussetzung. Der beliebteste Anstieg erfolgt direkt vom Formarinsee Richtung obere Laguzalpe und von dort weiter mit dem versteckten Gletscher im Blick am Grat entlang auf den 2.704m hohen Gipfel. Der Rückweg ist der gleiche. 

Der schönste Platz Österreichs

Die einzigartige Schönheit dieses Berges wurde 2015 durch die ORF Sendung "9 Plätze - 9 Schätze" bestätigt. Die Rote Wand wurde gemeinsam mit dem Formarinsee zum schönsten Platz Österreichs gewählt. Viele Besucherinnen und Besucher nutzen die Gelegenheit für eine Wanderung zur Freiburger Hütte, von der man wohl den besten Ausblick auf die Rote Wand genießt. 

Das Wichtigste über die Rote Wand im Überblick

 

Woher hat die Rote Wand ihren Namen? 

 

Ihren Namen verdankt die Rote Wand dem markanten Kalkstein, der besonders die Südseite des Berges mit eindrucksvollen roten Streifen durchzieht.


 

Wie hoch ist die Rote Wand? 

 

Mit 2.704 Metern über dem Meeresspiegel gehört die Rote Wand mit zu den höchsten Bergen im Lechquellengebirge. Vom Gipfel aus kann man sowohl die Zugspitze, als auch den Piz Buin, den höchsten Berg Vorarlbergs sehen.


 

Wie lang dauert eine Wanderung auf die Rote Wand? 

 

Abhängig davon, wo man die Wanderung startet, dauert eine Tour auf die Rote Wand zwischen 6 und 8 Stunden. Eine der beliebtesten Routen führt von Lech aus über die Formarinalpe und die obere Laguzalpe und kann mit einer Wanderung um den Formarinsee abgerundet werden.


 

Wie schwer ist eine Wanderung auf die Rote Wand? 

 

Auch wenn die Wanderung auf die Rote Wand an Landschaft und Erlebnis einiges zu bieten hat, so ist hier auch Vorsicht geboten. Ein Aufstieg auf die Rote Wand ist nur für geübte und schwindelfreie Wanderer empfohlen. Zudem ist Trittsicherheit und erste Erfahrung im Klettern extrem wichtig.


 

Wo kann man an der Roten Wand einkehren? 

 

Die beliebteste Einkehrmöglichkeit an der Roten Wand ist die Freiburger Hütte. Hier erwarten Besucher lokale Spezialitäten und eine deftige Jause als Stärkung nach einer langen Wanderung.