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27. Mai 2026

Veranstaltungssommer in Lech Zürs:

Wo große Fragen, große Klänge und große Landschaft zusammenfinden

Von Zukunftsdiskurs und Oldtimercharme über Sternenlicht, Klassik und Jazz bis hin zu philosophischer Gegenwartsanalyse: Lech Zürs präsentiert 2026 einen vielseitigen Veranstaltungs-sommer, der Kultur, Natur und alpine Lebensart auf höchstem Niveau verbindet.

 

Lech Zürs am Arlberg, am 27.5.2026 - Lech Zürs präsentiert 2026 einen Kultur- und Veranstaltungssommer, der von Mitte Juni bis Ende September starke Akzente setzt. Den Auftakt bildet IMPACT Lech, das hochkarätig besetzte Zukunftsforum zu Daten, KI und digitaler Verantwortung. Im Juli folgt die Arlberg Classic Car Rally mit historischen Automobilen auf alpinen Traumrouten sowie die 19. Musikantentage, die Volksmusikant:innen und Sänger:innen aus der Region zusammenbringen und Lech Zürs zum Treffpunkt gelebter Musiktradition machen.

 

Im Zeichen großer Klang- und Naturerlebnisse steht auch der August: Das Lech Classic Festival bringt bekannte und unbekannte Werke klassischer Musik in die Lechwelten, die Laurentiusnacht am Rüfikopf bietet eine außergewöhnliche Location zur Sternschnuppenbeobachtung bei einer partiellen Sonnenfinsternis und die Jazzbühne Lech präsentiert ein fein kuratiertes Programm.

 

Den Abschluss bildet Ende September das Philosophicum Lech, das sich 2026 unter dem Titel „Betreutes Denken. Die neue Lust an der Unmündigkeit“ den Mechanismen moderner Orientierung, digitaler Beeinflussung und intellektueller Selbstbestimmung widmet.

 

 

IMPACT Lech: 25. bis 28. Juni 2026, Lechwelten

 

Das Symposium Impact Lech findet 2026 zum fünften Mal in Lech Zürs statt und widmet sich unter dem Titel „Im Zeitalter der Daten“ und dem Motto „Fakten schaffen, Meinung bilden“ den Chancen und Herausforderungen einer zunehmend datengetriebenen Welt. In Vorträgen und Diskussionen beleuchten hochkarätige Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur, Ethik, Recht, Sport und Medizin, wie Daten, künstliche Intelligenz und digitale Entscheidungsgrundlagen unser Leben, Arbeiten und gesellschaftliches Miteinander verändern. Erwartet werden unter anderem die Medizin-Nobelpreisträgerin Katalin Karikó, der Physik-Nobelpreisträger Ferenc Krausz, KI-Pionier Sepp Hochreiter sowie Sportlerpersönlichkeiten Toni Innauer und Marcel Hirscher. Mit Perspektiven von der Grundlagenforschung bis zur Skiproduktion schafft das von Markus Hengstschläger initiierte Veranstaltungsformat einen exklusiven Rahmen für fundierte Diskussionen über Chancen, Verantwortung und Herausforderungen einer datenbasierten Zukunft.

 

 

Arlberg Classic Car Rally: 2. bis 4. Juli 2026, Lech Zürs

 

Anfang Juli steht Lech Zürs ganz im Zeichen automobiler Klassiker, wenn bei der Arlberg Classic Car Rally historische Fahrzeuge durch die eindrucksvolle Bergwelt des Arlbergs rollen. Die Rally verbindet seit 17 Jahren Fahrkultur, Design und landschaftliche Schönheit zu einem besonderen Erlebnis für Teilnehmer:innen und Zuschauer:innen. Start- und Zielpunkt ist der Rüfiplatz in Lech.

 

 

19. Musikantentage: 25. und 26. Juli 2026, Lech Zürs

 

Am 25. und 26. Juli 2026 steht Lech ganz im Zeichen der Volksmusik. Bei den 19. Lecher Musikantentagen treffen sich Musikant:innen und Sänger:innen aus der Region und machen Gaststuben, Terrassen und ausgewählte Plätze im Ort zu stimmungsvollen Spielorten. Der Tag verbindet gewachsene musikalische Tradition mit persönlicher Begegnung und jener alpinen Gastlichkeit, die den Sommer in Lech Zürs besonders prägt.

 

 

Lech Classic Festival: 2. bis 9. August, Lechwelten

 

Das 14. Lech Classic Festival bringt auch im Sommer 2026 „große Klassik“ in die Lechwelten. Neben der traditionellen Eröffnungsgala wird Joseph Haydn mit einem eigenen Konzertabend gewürdigt werden.  Ein weiterer Programm-Schwerpunkt ist Gioachino Rossini gewidmet. Mit Rossinis "Barbier von Sevilla" präsentiert das Festival eine Oper halbszenisch.  Für die Titelrolle konnte Domen Krizaj von der Oper Frankfurt gewonnen werden. Mit Rossinis „Stabat Mater“ ist zudem ein anspruchsvolles Werk für Solist:innen und Chor zu erleben. Unter der Leitung von Tetsuro Ban treten international gefragte Sänger:innen auf: darunter Slávka Zámečníková, Štěpánka Pučálková, Pavel Kolgatin und Levente Páll, begleitet von Mitgliedern des Chores der Bayerischen Staatsoper. An sieben Konzerttagen zeigt das 14. Lech Classic Festival eine bemerkenswerte programmatische Dichte und setzt wieder einen maßgeblichen musikalischen Akzent im Lecher Kultursommer.

 

 

Laurentiusnacht: 12. August 2026, Rüfikopf

 

Die Laurentiusnacht lädt auch 2026 zur Sternschnuppenbeobachtung auf den Rüfikopf. In diesem Jahr erhält der Abend eine besondere astronomische Dimension: Bereits am frühen Abend ist über Lech Zürs eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen. Ein erweitertes Programm mit Vortrag von Robert Seeberger begleitet das Himmelsereignis und macht die Laurentiusnacht zu einem außergewöhnlichen Naturerlebnis hoch über Lech.

 

 

Jazzbühne Lech: 12. bis 16. August, Lechwelten

 

Die Jazzbühne Lech bringt internationale Jazzmusiker:innen in die Lechwelten. Das Line-up reicht von den Tres Caballeros mit intimem, akustischem Jazzklang über das Paul Cornish Trio, das mit „You’re Exaggerating“ eines der vielbeachteten Jazzdebüts der vergangenen Jahre vorgelegt hat, bis zum Isfar Sarabski Trio, das Jazz mit Elementen der traditionellen aserbaidschanischen Mugham-Musik und starker Improvisationskraft verbindet. Den Abschluss bildet die charismatische albanisch-schweizerische Sängerin Elina Duni, deren Musik zwischen Jazz, Chanson sowie den Traditionen des Balkans und des Mittelmeerraums schwebt. 

 

  

Philosophicum Lech: 22. bis 27. September, Lechwelten

 

Das 29. Philosophicum Lech beschließt den Veranstaltungssommer mit einem hochaktuellen Thema: „Betreutes Denken. Die neue Lust an der Unmündigkeit“. Unter der Intendanz von Barbara Bleisch und Konrad Paul Liessmann widmet sich das renommierte Symposium der Frage, wie selbstbestimmtes Denken in einer Welt behauptet werden kann, in der Algorithmen, künstliche Intelligenz und digitale Systeme unsere Wahrnehmung, Urteilsbildung und Entscheidungen zunehmend mitprägen. Zwischen Orientierung und Bequemlichkeit, technischer Unterstützung und subtiler Beeinflussung eröffnet sich ein Spannungsfeld, das Grundfragen von Freiheit, Verantwortung und demokratischer Kultur berührt. Erwartet werden unter anderem Richard David Precht, Raphaela Edelbauer, Claus Leggewie, Rüdiger Safranski, Marie-Luisa Frick, Romy Jaster, Michael Butter, Frauke Rostalski, Laura Wiesböck und Anna-Verena Nosthoff. Mit Vorträgen, offenen Diskussionen und der Verleihung des Essay-Preises Tractatus bleibt das Philosophicum Lech einer der profiliertesten Denkorte im Alpenraum.

 

 

 

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