Tuere-Daniela-Egger(c)Daniel-Kocher

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Zwischenwelten / Zwischen Welten

Türe Daniela Egger

Oben sitzt ein Samurai und verneigt sich – mit diesem Statement verneigt die Türe sich vor dem literarischen Wanderführer des Grünen Rings.

Daniela Egger (c) Lech Zürs Tourismus
Daniela Egger

Interpretation der Künstlerin

Sie steht am Kriegerhorn, unweit der Stelle, an der der Samurai einst verschwand und wartet darauf, dass sich die Türe in die Welt der verborgenen Wesen öffnet. Berührt eine Person, die Sinn und Geduld hat für die feinen Zwischenwelten, die Türschnalle, mag es sein, dass ihr noch viele Wesen aus dem Zwischenreich der Sagen begegnen, und sie möge sich schleunigst das kleine grüne Buch besorgen, denn es stellt einen sicheren Wegweiser durch unsicheres Terrain dar. Es gilt hier in den Bergen wie überall im Leben: Bedenke wohl, welche Türe du öffnest, denn sie könnte dazu führen, dass du dich dahinter Zelle für Zelle dem Wind hingeben musst. Eine vermutlich lohnenswerte Erfahrung – aber wer weiß das schon mit Sicherheit?

Daniela Egger im Interview

Tuere-Daniela-Egger2(c)Daniel-Kocher

Die Türpaten –
Familie Gerhard Lucian / Burg Hotel

Für uns persönlich ist bei der Türe vieles relativ. Ebenso wie der Text an der Türe muss die Gestaltung der Türe verstanden und interpretiert werden. Optisch gefällt sie uns natürlich sehr gut. Auch der Platz ist sehr natürlich gewählt:
Es ist kein künstlicher Platz, aber eben doch ein Kunstplatz, ein ästhetischer Ort in der Natur, der um ein weiteres Element bereichert wird.

 

Daniela Egger

Daniela Egger (c) Lech Zürs Tourismus

Biografie der Künstlerin

Absolventin der Modeschule Hetzendorf Wien und der Drehbuchwerkstatt München. Flog fünf Jahre lang als Flight Attendant auf dem Privatflugzeug eines arabischen Sheikhs um die Welt. Schreibt Drehbücher, Theaterstücke, Hörspiele und Erzählungen.
Einjähriges Stipendium und Ausbildung in der Drehbuchwerkstatt München, Hochschule für Fernsehen und Film zum Drehbuchschreiben.
Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift miromente.
„Der Steward hätte die Türe nicht öffnen dürfen“, Verlag Unartproduktion, 2011. Text und Regie für das Stück: „Wie im Himmel, so in Vorarlberg“, eine Produktion des Spielbodenchors 2012. Flow!award für Dornbirn 2014. Innovationspreis Tourismus Vorarlberg 2015 für „Der Grüne Ring“ in Lech/Zürs.

Website der Künstlerin

Der Grüne Ring. Fotografin: Kirstin Tödtling

Geheime Fabelwege am Arlberg

Der Grüne Ring

Schlendern, Entdecken, Bestaunen – nimmt man sich die Zeit, um die Bergwelt entlang des Grünen Rings zu durchwandern, erlebt man Sonderbares: Türen, die inmitten...

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